Eine Stadt - zwei wunderschöne Seiten (Buda und Pest)
Wir, ein Teil der Q2, sind mit Frau Erdmann und Herrn Wienhold vom 01.09-05.09.2025 nach Budapest geflogen und hatten eine tolle Abschlussfahrt! Doch starten wir von vorn.
Erst mit dem Flugzeug, dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging es in unser Hotel in Budapest direkt gegenüber der Great Market Hall. Dort angekommen hat uns schönstes Sommerwetter erwartet und es ging los zu unserer ersten Citytour. Wir haben uns einige Orte auf der Buda-Seite angeschaut und danach eine geführte Foodtour in der Market Hall erlebt. Zwischen Ständen, vielen Menschen und neuen Gerüchen haben wir verschiedene Fleischsorten, einen Saft und Süßes probiert sowie Neues über die Herkunft und Tradition des Essens und des Markts bekommen. Anschließend hatten wir die Möglichkeit Budapest das erste Mal abends leuchten zu sehen.
Am Dienstag ging es (nach kurzen Startschwierigkeiten aufgrund mangelnder Pünktlichkeit einzelner Reisender 😉 ) in Richtung des Römermuseums Aquincum. Draußen zwischen originalen Ruinen sowie im Innenbereich des Museums haben wir die Geschichte der Römer in Ungarn näher kennengelernt, während die Sonne uns ganz schön ins Schwitzen gebracht hat. Nach der Reise in die Vergangenheit und einer Pause ging es in die St. Stephans Basilika. Ich kann da nur für mich sprechen, aber eine so prachtvolle, prunkvolle und detailreiche Basilika habe ich noch nicht gesehen. Goldverzierungen, Marmorwände in rot und grün, bunte Fenster, detailreiche Ausarbeitungen und die rechte Hand des Heiligen Stephan, welche dort mumifiziert zu finden ist, sind sehr beeindruckend gewesen. Den Rest des Tages hatten wir aufgrund der Hitze zur freien Verfügung und konnten uns erholen.
Der Mittwoch, der wohl ereignisreichste Tag, begann mit einem Besuch des Museum of Illusion – eine Fotochallenge, wer das lustige Foto schießt, durfte natürlich nicht fehlen. Das ist mal ein Museum nach unserem Geschmack, keine langen Texte und sehr interaktiv! 😉 Die folgende Mittagspause nach dem Museumsbesuch war perfekt für einen Baumstriezel (Ungarisch: “Kürtőskalács). Nun ging es von der Kettenbrücke (Zentrale Brücke, um die Donau zu passieren und die jeweils andere Stadtseite zu erreichen) aus auf die Pest-Seite und mit einer Art Gondel hoch auf den Burgberg. Die Aussicht von oben war sehr schön und durch die Säulenfenster der Fischerbastei hatten wir den perfekten Fotospot – ein Gruppenbild durfte natürlich nicht fehlen. Die Matthiaskirche und die Great Market Hall waren wunderschön mit den bunten Dachpfannen.
Nachdem es den Berg mit der Bahn wieder runter ging, erwartete uns ein Escape Room. Die ungarische Sprache haben wir besonders in den täglichen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln kennengelernt – eine Sprache, in der wie es scheint vieles anders ausgesprochen wird, als uns das Schriftbild vermuten lässt. Der Escape Room hat viel Spaß gemacht und alle haben es rechtzeitig hinaus geschafft – zum Glück ;). Abends konnten wir in einer Karaokebar unsere Gesangskünste unter Beweis stellen, es war sehr lustig und ein schöner Abschluss des Tages.
Die Essensversorgung lag generell in unserer Hand und so langsam haben wir uns auch an die Währung gewöhnt. Ein Euro sind 393,17 Forint, da bezahlt man für einen Einkauf schnell mal ein paar tausende Forint.
Am Donnerstag hat Frau Erdmann einen freiwilligen Spaziergang auf den Gellértberg angeboten. Wir genossen eine schöne Aussicht, ein Gruppenfoto und einen Spielplatz (auf dem sogar wir Spaß hatten, auch wenn das Rutschen nur mäßig schnell waren 😉 ). Der Donnerstag war nun bis zum gemeinsamen Abendessen und der Bootstour ein Freizeittag, den wir bei der Hitze und den vielen Aktivitäten gut gebrauchen konnten. Das gemeinsame Essen und die Bootstour dann am Abend waren schön. Die Gebäude an der Donau und die Brücke abends beleuchtet zu sehen war beeindruckend.
Am Freitag besuchten wir noch das jüdische Viertel, stärkten unser Selbstbewusstsein mit einer letzten Gruppenaktivität und flogen gegen Abend wieder nach Hause.
Diese Kursfahrt war eine lustige und schöne Reise mit Momenten, die wir nicht so schnell vergessen werden.



