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Kreativer Graffiti-Workshop im MANUS – „Löcher“ wird lebendig

Im Rahmen des Deutschunterrichts machten sich die Klassen 7E und 7C gemeinsam mit Frau Meyer, Frau Zyzuina, Frau Bittnerowitz, Frau Hörnschemeyer und Frau Goltz auf den Weg ins MANUS (Manuel Neuer Kids Foundation).

Zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler im Unterricht den Roman Löcher gelesen. Die Geschichte handelt von Stanley Yelnats, der unschuldig in ein Jugendcamp kommt und dort jeden Tag Löcher graben muss. Hinter der Handlung stehen Themen wie Gerechtigkeit, Freundschaft, Durchhaltevermögen und das Suchen nach Wahrheit.

Im MANUS wurde dieser Stoff heute auf ganz besondere Weise kreativ umgesetzt: Nach einer kurzen Einführung in die Graffiti-Kunst arbeiteten die Klassen in Teams und gestalteten eigene Wandbilder mit Spraydosen.

Dabei entstanden zahlreiche starke Symbole, die zentrale Motive des Buches aufgriffen. Die Farbe Grün stand dabei zum Beispiel für Hoffnung und Neuanfang, während Rot für Gefahr, Spannung und schwierige Situationen im Buch stand. Gelb, Orange und Rottöne wurden in einer Sonne kombiniert dargestellt, die für Hoffnung, Energie und neue Chancen steht.

Auch konkrete Bildelemente aus der Geschichte fanden ihren Platz: Die Eidechse symbolisierte Gefahr und Angst, da sie im Roman eine bedrohliche Rolle spielt. Ebenso wurden „Löcher“ als zentrales Motiv dargestellt – sie stehen nicht nur für die harte Arbeit im Camp, sondern auch für Leere, Geheimnisse und die Suche nach Antworten.

Am Ende entstanden eindrucksvolle Kunstwerke, die zeigten, wie Literatur durch Kreativität sichtbar und greifbar werden kann. Der Ausflug machte deutlich: Unterricht kann weit über das Lesen eines Buches hinausgehen – und richtig lebendig werden.